Synode im Bistum Trier - Umsetzung der Beschlüsse

Bistum Trier stellt Entwurf für die Gliederung in „Pfarreien der Zukunft“ vor

 

35 Pfarreien der Zukunft soll es künftig bei uns im Bistum Trier geben. Der Entwurf für eine neue Raumgliederung wurde am 24. März zunächst den versammelten diözesanen Räten und dann auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg sagte bei der Vorstellung, Ziel sei es, „neue Räume zu schaffen, die lokale Kirchenentwicklung diakonisch, missionarisch, gemeinschaftsstiftend, betend ermöglichen – offen für alle und orientiert an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Menschen sowie an den sozialräumlichen Gegebenheiten vor Ort“.

Der Entwurf folge den Perspektivwechseln der Synode und sei keineswegs nur die Bearbeitung einer Strukturfrage. Plettenberg sagte, zwar gebe es noch keine „Pfarreien der Zukunft“, aber „die guten Erfahrungen der Synodalen aus vielen Bereichen der Kirche haben geholfen, dass es eine Skizze gibt in unseren Köpfen und Herzen davon, wo wir hinwollen“. So sollen die Pfarreien der Zukunft den Getauften einen geographisch und geistig weiten Raum für ihr Engagement bieten und auf Eigeninitiative bauen. Es soll neues kirchliches Leben entstehen, aber auch Abschied genommen werden dürfen. Und schließlich soll die Pfarrei der Zukunft ein Netzwerk mit vielen Knotenpunkten sein, die auch zur Entlastung von Verwaltungsaufgaben führt.

Die Teilprozessgruppe „Raumgliederung“ wird die Rückmeldungen aus der jetzt beginnenden Resonanzphase bis Oktober auswerten und in die endgültige Raumplanung einbeziehen. Der überarbeitete Entwurf wird den Mitgliedern der Diözesanen Gremien, der Leitungskonferenz und dem Bischof erneut zur Beratung vorgelegt. Danach trifft der Bischof die Entscheidung über den Zuschnitt der Pfarreien der Zukunft; die Pfarreien der Zukunft sollen voraussichtlich Anfang 2020 gegründet werden.

 Alle Informationen zu den Pfarreien der Zukunft sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.

Langfristig handlungsfähig bleiben

 

„Die Teilprozessgruppe Raumgliederung hat zu Beginn der Arbeit verschiedene Fachmeinungen und Einschätzungen zusammengetragen und mit den vorhandenen und zu erwartenden Rahmenbedingungen aus dem Bereich der Verwaltung, Finanzen und der Personalentwicklung abgeglichen. Es hat sich gezeigt, dass das Ziel der Synode, Pfarreien zu gründen, die langfristig handlungsfähig sind, die die wirtschaftlichen und personellen Möglichkeiten optimal nutzen und das vielfältige gesellschaftliche Leben abbilden, bei einer Zahl von 60 Pfarreien nicht zu erreichen ist. Alle eingeholten Einschätzungen und Expertisen hätten unabhängig voneinander und sehr plausibel zu einer Anzahl von 30 bis 40 Pfarreien der Zukunft für das Bistum Trier geführt. Kriterien für den Entwurf zur Neugliederung waren etwa eine zusammenhängende Gestalt oder möglichst gleiche Größe und Komplexität der Pfarreien. Die Gruppe hat auch je einen Pfarrort für die Pfarreien der Zukunft vorgeschlagen, als verlässlichen Anlaufpunkt mit gesicherter Präsenz von Seelsorge und Verwaltung. So ist eine ressourcenschonende Verwaltungsunterstützung für die Pfarreien der Zukunft möglich. Es bedeutet jedoch nicht eine Zentralisierung des pastoralen Angebotes an einem Ort. Wie sich das pastorale Leben in den neuen Pfarreien gestalten wird, wird maßgeblich an den Beratungen und Entscheidungen vor Ort liegen.“

Dechant Clemens Grünebach, Leiter der Teilprozessgruppe Raumgliederung

Entwurf Pfarrei Neunkirchen

Aktuelleste Daten zu Migration und Flüchtlingen in Deutschland

Die Bertelsmannstiftung hat neueste Daten zur Einwanderung, Migration und zu Flüchtlingen erhoben. Mit einem Klick können Sie die pdf-Datei öffnen und den Bericht lesen

Eindrücke vom Friedensgebet am 30.11.2016 vor dem Rathaus in Spiesen

Friedensgebet für Syrien

100 Lichter für den Frieden in Syrien

Friedensgebet am 30. November um 19:00 vor dem Rathaus in Spiesen

 

 

Der Unterstützerkreis Flüchtlinge Spiesen-Elversberg zusammen mit der Pfarrei veranstalten am Mittwoch, dem 30.11.2016 um 19:00 vor dem Rathaus in Spiesen ein Friedensgebet, zu dem alle Menschen willkommen sind, die ein Zeichen setzen wollen. Flüchtlinge und Engagierte in der Flüchtlingsarbeit wollen auf die himmelschreiende Situation in Syrien hinweisen, wo alle Hemmungen gefallen sind. Krankenhäuser werden zerbombt, Kinder und Frauen getötet, Landstriche und Stadtteile dem Erdboden gleichgemacht. Millionen Menschen werden zum Spielball der Mächtigen. Die Veranstalter wollen nicht schweigen und tatenlos resignieren. Christen und Muslime beten in ihrer Glaubenstradition unter freiem Himmel. Flüchtlinge berichten über ihre zerstörte Heimat. Trotz Trauer, Wut und Tränen machen Flüchtlinge Musik. 100 brennende Kerzen, gehalten von 100 Menschen setzen ein Friedenszeichen, demonstrieren Hoffnung und Glaube, dass der Krieg nicht das Sagen hat. Die Veranstalter hoffen auf rege Teilnahme der Bevölkerung. Gerade in einer aufgeladenen Zeit wollen Christen, Muslime und alle Menschen guten Willens, Einheimische und Flüchtlinge an diesen schrecklichen Krieg erinnern und diese Welt ins Gebet nehmen, Allah und Gott, den Vater, Sohn und Heiligen Geist anrufen und um Hoffnung, Trost und Zuversicht bitten. Wo Religion da trennt, soll sie hier im gemeinsamen Anliegen vereinen.

St. Martin 2016 - 1700 Jahre Hl. Martin

Martinsspiel zum 1700 Geburtstag des Heiligen
Gottesdienst in der vollen Ludwigskirche
Lieder und Laternen
Kinder- und Jugendchor JuKis ist mit dabei

Der Nikolaus besucht am Montag, dem 5. Dezember ab 17.00 die Familien mit Kindern im Bereich Spiesen-Elversberg.
Der Besuch des Nikolauses ist kostenlos. Freiwillige Spenden sind willkommen. Der Spendenerlös geht an die Elterninitiative krebskranker Kinder und die Kindertagesstätten in der Gemeinde Spiesen-Elversberg.

Anmeldungen  werden angenommen bis 4. Dezember bei
Fam. Richard Albrech Tel. 77296,
Fam. Karl Rupertus, Tel. 70571,
Fam. Werner Hans Tel. 78058

Erntedank in der Pfarrei

Maria Himmelfahrt im Mühlental

Taizégebet in St. Ludwig

Sonntag, 20. März fand ein von Jugendlichen und Erwachsenen vorbereitetes und gestaltetes Taizégebet in der Ludwigskirche statt.

Ralph Buchstäber bereitete die Gesänge mit dem Kinderchor vor. Verstärkt wurde der Gesang durch Querflöte, Klarinette und Gitarrre. Alles junges Künstler aus der Pfarrei.

Luca Hartmuth und sein junges Team illuminierten die Kirche und installierten ein Segel hinter dem eigens angeschafften Taizékreuz.

Zahlreiche, vor allem junge Besucher füllten die Reihen und machten rege mit.

Danke an alle Engagierten in der Vorbereitung und Durchführung.

O. Harig

Solidaritätsessen am Misereorsonntag 13. März 2016

Mittwochsmänner- die Köche
zufriedene Gäste
Gemüselasagne mit Salat
ein voller Pfarrsaal

Benefizkonzert für Flüchtlinge

Evita mit Gaby Friedrich
Zuhörer aller Altersstufen waren da
Diakon Groß führte durchs Programm
Die Jukis waren mit Begeisterung dabei
arabischer Gesang mit Percussionbegleitung
Blick in die vollbesetzte Ludwigskirche
Die Kleinsten tanzten
Eine Flüchtlingsfamilie von vielen unter den Zuhörern
Gesamteindruck der Chöre

"Öffne dein Herz" ,so haben der Chor Evita und der Jugend- und Kinderchor St. Ludwig - kurz JuKis am Sonntag, dem 28.02.2016 in die Ludwigskirche geladen.

Viele kamen:Einheimische, Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea und dem Sudan, viele Willkommenspaten, die Familien und Einzelpersonen begleiten, Bürgermeister Pirrung, der Kulturbeauftragte der Gemeinde Spiesen-Elversberg Patrick Wehrle, die Pfarrer Schäfer (evangelisch) und Dechant Harig (katholisch) und viele neugierige Musikliebhaber.

Gaby Friedrich, die Leiterin der Chöre hatte ein abwechslungsreiches Programm eingeübt und wurde von einem syrische Sänger unterstützt, der in arabisch Lieder aus seiner Heimat vortrug und dafür tosenden Applaus erntete.

Musik verbindet Kulturen und Menschen im Haus Gottes!


Baumfällarbeiten an der Marienkapelle im Mühlental

Dank ortsansässiger Spender ist es gelungen, große Bäume direkt an der Marienkapelle fällen zu lassen. Sie hätten bei Stürmen durchaus auf die Kapelle fallen können und erheblichen Schaden anrichten können.

Die Fällung ist eine Vorbeugemaßnahme.

Ich möchte mich bei den Gebrüdern Alfred und Dr. Heiner Marx sowie Elektroanlagenbau Trapp ganz herzlich für die Übernahme der Kosten bedanken.